Ehrenpräsidenten
Dr. Rudolf Machacek
Geboren am 28. Dezember 1927; Jusstudium in Wien; ab 1957 Rechtsanwalt;
1971 bis 1997 Mitglied des Verfassungsgerichtshofes; 1989 bis 1997 Mitglied
des Kommittes zur Verhütung von Folter, unmenschlicher und erniedrigender
Behandlung oder Bestrafung des Europarates; ab Oktober 1997 Rechtsschutz-beauftragter
für besondere Ermittlungsmaßnahmen; ab 1994 Honorarprofessor an der
Universität Linz für Verfassungsgerichtsbarkeit und Grundrechte;
ab 1976 Mitglied der Intemationalen Juristenkommission, 1981 bis 1988
Mitglied des Executive Committees, seit 1989 Honorary Member; ab 1963
General-sekretär, sodann Vizepräsident und ab 1996 Präsident
der Österreichischen Juristenkommission, seit Juni 2000 deren
Ehrenpräsident.
DDr. Herbert Schambeck
Geboren am 12. Juli 1934 in Baden bei Wien; 1958 Promotion an der Univer-sität
Wien; Assistent von Univ.-Prof. Dr. Adolf Merkl; Habilitation an der
juri-dischen Fakultät der Universität Wien; 1965 Referent in
der wissenschaftlichen Abteilung der Bundeswirtschaftskammer; 1966 a.o.
Prof. für die Wissenschaft von der Politik und das österreichische
Verfassungs- und Verwaltungsrecht in Innsbruck; seit 1967 o. Univ.-Prof.
für öffentliches Recht, politische Wissen-schaften und
Rechtsphilosophie
in Linz, dazwischen Gastprofessor an der University of Notre Dame, Indiana,
USA; zahlreiche Gastvorlesungen im Ausland; von 1968 bis 1993
wissenschaftlicher
Leiter des Österreichischen Instituts für Arbeitsmarktpolitik
an der Universität Linz; von 1969 bis 1997 Mitglied des Bundesrates;
zwischen 1975 und 1997 Vizepräsident und Präsident des Bundesrates.
Präsident
Dr. Roland Miklau
Geboren 1941 in Wien; Studien an den Universitäten Wien (Rechtswissen-schaft)
und Kansas/USA (Politikwissenschaft); nach Arbeiten in einer Rechts-anwaltskanzlei
und im richterlichen Vorbereitungsdienst Ernennung zum Richter; seit
1970 Beamter im Bundesministerium für Justiz, seit 1987 Leiter
der Straf-legislativsektion, 1991 Ernennung zum Sektionschef; Leiter
der österreichischen Delegation im Europäischen Leitungskomitee
für Strafrechts-fragen (CDPC) des Europarates; Vorstandsmitglied
der Österreichischen Juristenkommission, des Österreichischen
Juristentages, der Österreichischen Gesellschaft für Strafrecht
und Kriminologie sowie der Landesgruppe Österreich der Internationalen
Strafrechtsgesellschaft (AIDP); Mitherausgeber des "Journals für
Rechtspolitik".
Vizepräsidentin
Dr. Claudia Kahr
Geboren am 30. September 1955 in Graz, Schulbesuch in Graz, 1973 Reifeprüfung
am neusprachlichen Bundesgymnasium Graz; 1978 Promotion zum Dr. jur.
an der Universität Graz. Gerichtspraxis; 1978/79 College d'Europe,
Brügge. 1979 bis 1984 Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst; sodann
in Kabinetten mehrerer Regierungsmitglieder, als Klubsekretärin
und Leiterin des Büros der Staatssekretärin für Europäische
Angelegenheiten im Bundeskanzleramt; März 1996 Leiterin der Gruppe
A im Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes; Dezember 1997 Leiterin
der Sektion II - Grundsätzliche Verkehrspolitik/Verkehrsplanung
für alle Landverkehrsträger (Eisenbahn, Kombiverkehr, Straßenverkehr,
internationale Verkehrspolitik und Schiffahrt) - im Bundesministerium
für Wissenschaft und Verkehr. Seit April 1999 Mitglied des Verfassungsgerichtshofes;
für bisher eine Funktionsperiode zur ständigen Referentin
gewählt. Mitglied des Aufsichtsrates der Wiener Stadtwerke AG.
Präsidiumsmitglied des Österreich-Konvents.
Vizepräsident
Dr. Armin Bammer
Geboren am 5. Mai 1964 in Wien; Studium der Rechtswissenschaften in
Wien; 1988 bis1990 Assistent am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht
der Universität Wien; seit 1990 Lehrbeauftragter (Rechtswissenschaftliche
Fakultät der Universität Wien: Pflichtübungen aus Verfassungs-
und Verwaltungsrecht, Vorlesungen "Kulturrecht I" und "Kulturrecht
II", Seminar "Vertragsgestaltung im Kulturrecht"; Akademie
der bildenden Künste in Wien: "Rechtskunde"; Human- und
Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien: "Politische
Grundlagen der Massenkommunikation - Staat und Recht", "Politische
Grundlagen der Massenkommunikation in Europa" und "Verfassungs-
und Verwaltungsrecht"; Universitätslehrgang für Öffentlichkeitsarbeit
am Institut für Publizistik der Universität Wien: "Einführung
in Staat und Recht" und "Arbeits- und Internetrecht";
Anwaltsakademie: "Das Verwaltungsstrafrecht und -strafverfahren";
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: "Rechtskunde");
1992 Rechtsabteilung des Generalsekretariats des Österreichischen
Bundestheaterverbandes. Zahlreiche Publikationen und Vorträge in
den Bereichen Verfassungs-, Verwaltungs-, Medien- und Urheberrecht.
Seit 1994 selbständiger Rechtsanwalt in Wien (www.betm.at)
mit den Tätigkeitsschwerpunkten: Verfassungs- und Verwaltungsrecht,
Menschenrechtsschutz, Medien- und Rundfunkrecht, Arbeits- und Sozialrecht,
Urheber-, Persönlichkeitsschutz- und Wettbewerbsrecht sowie Reiserecht.
Generalsekretär
Dr. Michael
Breitenfeld
Geboren am 25. April 1959; 1985 Promotion zum Dr. iur.; seit 1989 Rechtsanwalt;
1985-1986 Gerichtspraxis; 1986-1987 Assistent für Verfassungs-
und Verwaltungsrecht der WU Wien bei Univ.-Prof. Dr. Rill und Univ.-Prof.
Dr. Korinek; 1987-1990 Rechtsanwaltsanwärter; seit 1991 Partner
bei Siemer - Siegl - Füreder & Partner, Rechtsanwälte;
seit 1997 Vorstand des TCA - Tender Club Austria; seit 1997 Vortragender
bzw Seminarleiter für diverse Vergaberechtsseminare; seit 2003
Mitherausgeber der ersten österreichischen Fachzeitschrift für
Vergaberecht: "Recht und Praxis der öffentlichen Auftragsvergabe"
(RPA); seit 2003 Mitglied der ÖJK; seit 2006 Tischwart (Vorsitzender)
der Anwaltsvereinigung Soupirium; seit 2007 stellvertretender Vorsitzender
im Komitee "ON-K 252 Corporate Security" des Österreichischen
Normungsinstituts; seit 2008 Lektor an der Fachhochschule Campus Wien.
Weitere
Mitglieder
Dr. Christine Keller
Geboren am 13. März 1951 in Wien, Studium der Rechtswissenschaften,
Eintritt in den Bundesdienst 1976. Von 1986 bis 1990 Präsidialvorstand
des Verfassungsgerichtshofes. Von 1990 bis 1991 in leitenden Funktionen
(Verwaltungspolizei, Zivildienst) im Bundesministerium für Inneres
tätig. Seit 2001 im Magistrat der Stadt Wien, Leiterin des Magistratischen
Bezirksamtes für den 1. und 8. Bezirk; Vorsitzende der Wiener Gleichbehandlungskommission.
Autorin und Mitautorin zahlreicher Juristischer Publikationen.
Dr. Dieter
Kolonovits
Geboren am 30. August 1969 in Oberwart; Studium der Rechtswissenschaften
an der Universität Wien, 1992 Sponsion (Mag. iur), 1993/1994 Postgraduate-Studium
als Fulbright Stipendiat in den USA, 1994 Graduierung zum Master of
Comparative Jurisprudence (M.C.J.) an der NYU (New York University)
Law School, 1993 bis 1995 Doktoratsstudium in Wien, 1995 Promotion (Dr.
iur.), 1994 bis 1999 Assistent am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht,
Universität Wien bei O. Univ.-Prof. DDr. Robert Walter, 1999 Habilitation
mit der Schrift "Sprachenrecht in Österreich" und Verleihung
der Lehrbefugnis als Universitätsdozent für Verfassungs- und
Verwaltungsrecht, 2000 Ernennung zum ao. Universitätsprofessor;
2002 bis 2008: Österreichisches Mitglied des Expertenkomitees des
Europarates zur Charta der Regional- und Minderheitensprachen; 2002/2003
Referent im Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst; seit 2003 Schriftleiter
der Zeitschrift migralex, (gemeinsam mit Gerhard Muzak), 2004 Aufnahme
als Mitglied in die Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer. Forschungs-
und Lehrtätigkeit am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht,
Uni-versität Wien, zahlreiche Publikationen
zum Öffentlichen Recht.
Dr. Nikolaus Michalek
Geboren am 5. April 1940 in Wien; 1958 Reifeprüfung am BG Wien
IX, 1962 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Wien, 1962 bis
1976 Notariatskandidat, unterbrochen durch Präsenzdienst 1963 bis
1964, 1976 bis 1990 Notar, 1986
bis 1990 Präsident der Notariatskammer für Wien, Niederösterreich
und das Burgenland, 1989 bis 1990 Präsident der österreichischen
Notariatskammer, 1990 bis 2000 Bundesminister für Justiz, seit
2000 Notar.
Dr. Peter Pollak
Geboren am 16. Juni 1961 in Wien, 1979 Reifeprüfung am Bundesrealgymnasium
Wien XIX (Krottenbachstraße), 1984 Promotion zum Dr. iur. an der
Universität Wien, Absolvierung des Zivildienstes, 1985 Eintritt
in den Dienst bei der Stadt Wien, 1994 bis 2001 Leiter des Personalamtes
der Stadt Wien, 2001 Bestellung zum Leiter des Verfassungsdienstes der
Stadt Wien, seit 2004 Bereichsleiter der Verwaltung der Stadt Wien (nunmehr
für Bürgerdienst, Datenschutz und Bezirksämter), 2004/2006
Universitätslehrgang International Executive MBA in Public Management
an der Paris Lodron Universität Salzburg.
Dr. Bernd Raschauer
Geb. 1948 in Wien; Akademischer Übersetzer (Englisch) 1970; Promotion
zum Dr. iur. 1971; 1971 bis 1974 wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut
für ausländisches öffentliches Recht; 1978 Habilitation
für Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht und Ausländisches Öffentliches
Recht; 1982 Extraordinarius; seit 1989 Ordentlicher Universitätsprofessor
für Verfassungs- und Verwaltungsrecht; Leiter der Abteilung "Öffentliches
Wirtschaftsrecht" am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht
der Universität Wien; seit 1994 Mitherausgeber der Zeitschrift
"Recht der Umwelt"; seit 2000 Herausgeber der von Günther
Winkler gegründeten Schriftenreihe "Forschungen aus Staat
und Recht"; 1994 bis 1998 Vorsitzender des Kuratoriums der Donau-Universität
Krems; 1985 bis 1991 Umweltanwalt des Landes Niederösterreich;
seit 1999 Mitglied des Unabhängigen Umweltsenats beim Umweltministerium;
2000/2001 Vorsitzender der Aufgabenreformkommission der Bundesregierung;
2003/2004 Mitglied des Österreich-Konvents..
Dr. Eva Souhrada-Kirchmayer
Geboren am 3. November 1959 in Wien; Studium der Rechtswissenschaften
an der Universität Wien; 1979 bis 1983 Studien- und Universitätsassistentin
an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien,
ab 1983 Mitarbeiterin der Legistik- und Rechtsabteilung des (damaligen)
Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, ab 1991 Tätigkeit
im Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst, 1994 bis 2004 stellvertretende
Abteilungsleiterin; seit 1997 Ersatzmitglied der Datenschutzkommission;
2000 bis 2002 Vorsitzende der Projektgruppe "Datenschutz"
(CJ-PD) des Europarates; seit 2004 Leiterin der Abteilung V/3 (Rechtliche
Angelegenheiten der Verwaltungsreform und der elektronischen Datenverarbeitung;
Geschäftsstelle des Datenschutzrates) im Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst.
Dr. Mathias Vogl
Geboren am 7. Mai 1964 in Innsbruck; 1982 Matura am Akademisches Gymnasium
in Innsbruck; Dezember 1982 Eintritt in die Österreichische Bundesgendarmerie;
1989/90 Ausbildung zum Gendarmerieoffizier; kriminalpolizeiliche Ausbildung
an der FBI National Academy in Quantico, Virginia, USA; bis August 1997
Referent für den Kriminaldienst der Bundesgendarmerie im Bundesministerium
für Inneres; bis Februar 2000 Rechtsabteilung des Bundesministeriums
für Inneres; 1998 Abschluss des nebenberuflich absolvierten Diplomstudiums
der Rechtswissenschaften an der Universität Wien; bis Dezember
2002 Referent für Recht, Kontrolle und Verwaltungsinnovation im
Kabinett des Bundesministers für Inneres; bis Februar 2005 stellvertretender
Leiter der Sektion III Recht und Leiter der Abteilung III/1 (Legistik)
im Bundesministerium für Inneres; 2004 Abschluss des nebenberuflich
absolvierten Doktoratsstudiums der Rechtswissenschaften an der Universität
Wien; seit März 2005 Leiter der Sektion III Recht im Bundesministerium
für Inneres; Vizepräsident der Österreichischen Verwaltungswissenschaftlichen
Gesellschaft, Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für
Gesetzgebungslehre, der Österreichischen Gesellschaft für
Strafrecht, des Österreichischen Juristentages und der Niederösterreichischen
Juristischen Gesellschaft; zahlreiche Publikationen und Vorträge
in den Bereichen Verfassungs-, Verwaltungs- und Strafrecht.
Dr. Britta Wagner
Geboren am 12. September 1953 in Wien; 1971 bis 1972 Spanisch- und Englischstudium
am Dolmetschinstitut der Universität Wien; 1972 bis 1978 Tätigkeiten
in der Privatwirtschaft; 1976 bis 1981 Studium der Rechtswissen-schaften
an der Universität Wien; 1978 bis 1982 Studien-/Vertrags-/Universitätsassistentin
am Institut für Zivilrecht der Universität Wien; 1982 bis
1984 Referentin im Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes; 1984 bis
dato Verfassungsgerichtshof (seit 1990 Generalsekretärin); seit
1991 Mitglied des Vorstandes der Österreichischen Juristenkommission
(1991 bis 1993 Generalsekretärin) und des Österreichischen
Juristentages.
Dr. Maria Wittmann-Tiwald
Geboren 1960, seit 2003 Richterin am Oberlandesgericht Wien (Rechtsmittelsenat
- Allgemeine Zivilsachen, Firmenbuch- und Konkursverfahren). Co-Vorsitzende
der "Fachgruppe Grundrechte und interdisziplinärer Austausch"
in der Vereinigung der österreichischen Richterinnen und Richter,
beteiligt an der Entwicklung des Grundrechte-Ausbildungsmoduls für
Richteramtsanwärter/innen, Mitveranstalterin der interdisziplinär
ausgerichteten Grundrechtstage, Mitarbeit im Kernteam des Organisationsentwicklungsprojekts
"Polizei.Macht.Menschen.Rechte" des Bundesministeriums für
Inneres. Studium in
Wien; 1985 und 1986 Vertragsassistentin an der Wirtschaftsuniversität
Wien, Abteilung für Unternehmensrecht; Rechtsanwaltsprüfung
ergänzend zur Richterausbildung. 2002 - 2004 Lektorin an der Wirtschaftsuniversität
Wien. Vortragende bei Seminaren zur Aus- und Fortbildung von Richter/innen.
Kommentar zur Gesellschaft bürgerlichen Rechts in Kletécka/Schauer,
ABGB (Manz, in Druck); früherer Arbeitsschwerpunkt Miet- und Wohnrecht,
damals Mitherausgeberin der Fachzeitschrift "wohnrechtliche blätter".
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